Ausstellungen 2020

31.1.–6.9.2020

Neue Kunstwerke der Graphothek Berlin

Rathaus-Galerie Reinickendorf
Tilo Baumgärtel, Uli Beckers, Uliane Borchert, Thorsten Brinkmann, Xenia Fink, Pius Fox, Eckhardt Froeschlin, Ludwig Gebhard, Erhardt Göttlicher, Helmut Gutbrod, Almut Hilf, Rosika Jankó-Glage, Cathy Jardon, Jürgen Kellig, Teresa Mayr, Hans Metz, Helmut Metzner, Elfi Mikesch, Ellen Möckel, Paula Schmidt, Nedko Solakov, Siegwart Sprotte, Jochen Stenschke, Renée Strecker, Tony Torrilhon, Viktoria Volozhynska, Beate Wassermann, Peter Wever, Mathias Wild, Beat Zoderer

Die Ausstellung der Graphothek Berlin präsentiert ausgewählte Kunstwerke, die neu in den Ausleihbestand der Sammlung aufgenommen wurden. Darunter befinden sich freie und geometrische Farbkompositionen, Landschaftsaquarelle und figürliche Darstellungen sowie zahlreiche Arbeiten, die sich komplexer, erzählerischer Strukturen bedienen.

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7.6.–20.12.2020

Screens and Sieves

Mies van der Rohe Haus
Veronika Kellndorfer

In der Ausstellung „Screens and Sieves“ geht es um eine Reise durch Raum und Zeit. Die Künstlerin Veronika Kellndorfer bringt in der Ausstellung das europäische und amerikanische Werk Ludwig Mies van der Rohes in einen spannenden Dialog, indem sie großformatige Fotografien der Neuen Nationalgalerie mit der Architektur des Landhauses Lemke verknüpft. Gegenwart und Vergangenheit, Traum und Wirklichkeit verdichten sich in den lichtdurchfluteten Räumen des Mies van der Rohe Hauses zu einer neuen Erzählung und zeigen gleichzeitig einen Ausschnitt aus der Odyssee des Architekten.

17.6.–30.8.2020

BASTA! –Malerbücher und grafische Werke

Galerie Pankow
Felix Martin Furtwängler

Felix Martin Furtwängler ist Maler und Zeichner, der alle gängigen druckgrafischen Techniken benutzt und beherrscht. Aus einer überbordenden Phantasie und dem Drang zum lustvollen Fabulieren heraus entstehen stetig neue Werkkomplexe, welche die technischen und handwerklichen Möglichkeiten eines Mediums ebenso austesten wie sie die einzelnen künstlerischen Ausdrucksformen verbinden und deren Grenzen auflösen. Aspekte und Elemente wie Klang, Rhythmus, Wort, Bild, Farbe und Form werden unkonventionell miteinander verwoben und in ihrem Zusammenspiel sinnlich wie intellektuell neu erfahrbar.

23.6.–6.9.2020

Berlin: Fasanenplatz
Ort und Menschen

Kommunale Galerie Berlin
Anastasia Khoroshilova

Was verbindet den 87-jährigen Fotografen Efraim Habermann, den Wirt Gregor Scholl von der „Rum Trader Bar“, die Lehrerin Cynthia Turczyn und Ex-Schreinermeister Jaroslav Klement, der im Parkdeck unter der „Bar jeder Vernunft“ kampiert und als „Ratten-Rudi“ bekannt ist, weil er beim Spendensammeln auf dem Ku’damm zahme Ratten Kunststücke vorführen lässt? Die Vier sind Wilmersdorfer*innen, die sich für das Projekt „Berlin: Fasanenplatz, Ort und Menschen“ porträtieren ließen.

24.6.–6.9.2020

Zeit.Ort.Raum. Eine künstlerische Archäologie

Galerie Historischer Keller
Cécile Belmont, Marula Di Como, Eleni Papaioannou, Birgit Szepanski

Mit Installationen aus Textilien, Video- und Soundinstallationen zu den Themen Garten und Erinnerung und einem Archiv mit Fundstücken aus der Natur und Büchern gehen Cécile Belmont, Eleni Papaioannou, Birgit Szepanski und Marula Di Como auf die atmosphärische Besonderheit der Räume des Historischen Kellers ein: Die Thematik der Archäologie wird in eine direkte Verbindung zur zeitgenössischen Kunst gesetzt. Die Räume bilden den Ausgangspunkt für den künstlerischen Prozess.

25.6.–6.9.2020

AUSGEZEICHNET | GEFÖRDERT

Kommunale Galerie Berlin
Leon Eixenberger, Heiner Franzen, Leonid Keller, Christian Schellenberger, Oskar Schmidt, Nina Schuiki, Stephanie Steinkopf

Die Hans und Charlotte Krull Stiftung fördert seit 2009 bildende Künstler*innen mit jährlichen Arbeitsstipendien von 12.000 €. Alle zwei Jahre richtet sie eine Ausstellung für die geförderten Stipendiat*innen aus, in diesem Jahr zum wiederholten Mal in der Kommunalen Galerie Berlin. Die von 2018 bis 2020 geförderten sieben Künstler*innen präsentieren Werke, die so unterschiedlich sind wie ihre Urheber*innen.

3.7.– 25.10.2020

Fragile Times

Galerie Im Körnerpark
Felipe de Ávila Franco, Markus Hoffmann, Susanne Kriemann, Nina Lehtonen-Braun, Anna Reivilä, Sara Rönnbäck, Kati Roover, Ingrid Torvund, Niina Tervo

Das ökologische Gleichgewicht auf der Erde ist ins Wanken geraten. Klimawandel, Umweltverschmutzung und Artensterben sind nur einige der Schlagworte, die viele Menschen in Sorge versetzen. Dennoch kommt es bei den Wenigsten zu nachhaltigen Verhaltensänderungen.
Die Ausstellung beschäftigt sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem fragilen Verhältnis von Mensch und Natur und sucht nach Wegen, dieses neu auszuloten. Wie kann Kunst einen Raum schaffen, in dem wir unsere Beziehung zur (Um)Welt auf neue Weise definieren? Können Kunst und Poesie zu Heilungsprozessen beitragen, die das Miteinander der Lebewesen verbessern?

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6.7.–18.10.2020

Mittein Reinickendorf. 100 Jahre (Groß‑)Berlin

GalerieETAGE im Museum Reinickendorf

Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wird in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können.
Anhand von Fotografien, Karten, Gemälden und Interviews mit Bewohner*innen der verschiedenen Mitten wird in der Ausstellung die unterschiedliche Entwicklung und Vielfalt Reinickendorfs deutlich.

 8.7.–6.9.2020

CONRAD, HEGEWALD, STILLE – Drei Maler in Berlin

Galerie Parterre Berlin
Regina Conrad, Michael Hegewald, Marion Stille

Zum vierten Mal stellt die Galerie Parterre zeitgenössische malerische Positionen aus dem näheren und weiteren Umfeld vor und rückt damit das Schaffen ortsansässiger Künstler*innen ebenso in den Focus wie die Malerei selbst.
Die kuratorische Idee ist es, Konstellationen zu schaffen, die vor allem eine geistige und formale Linie zwischen den Positionen bilden und es den Betrachtenden ermöglichen, sich auf das Bild „an sich“, die jeweilige Malkultur und Formensprache zu konzentrieren.
Alle drei Maler*innen eint die verhaltene Farbigkeit, die ein jeder von ihnen auf eigene Art zum Schwingen bringt.

10.7.–11.10.2020

Bonds

9.7.2020, 19–21 Uhr
Ausstellungseröffnung

Schwartzsche Villa
Julie Favreau

Die kanadische Künstlerin Julie Favreau behandelt in ihrer Ausstellung Fragen zu Körpern, Sinnlichkeit und dem Einfluss der Computertechnologien auf unser Verständnis von uns selbst.Favreaus Interesse gilt der Erforschung der erotischen Textur der Welt, der Art und Weise, wie sich belebte und unbelebte Dinge gegenseitig berühren und beeinflussen. Die von Christine Nippe kuratierte Ausstellung kombiniert verschiedene Medien wie Video, Wandzeichnung und Skulptur.

10.07.–25.10.2020

sound.nodes

Bärenzwinger
Iskandar Ahmad Abdalla, Mario Asef, Anna Bromley, Akash Sharma/Shazeb Arif Shaikh

In der Ausstellung „sound.nodes“ dehnen sich die Räume des Bärenzwingers selbstreflexiv durch künstlerische Ansätze und Perspektiven aus. Neue Erkenntnisse oder situationsbedingte Änderungen der Gegebenheiten drängen den Bärenzwinger in einen selbstkritischen fusilli-förmigen Prozess der Öffnung in einer Zeit, wo das Öffnen gar nicht oder nur mit strengen Auflagen möglich ist.

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 14.7.–27.9.2020

ÜberStädte
Fotografien von Maria Sewcz

Haus am Kleistpark

Jede Stadt entwickelt ihr eigenes Profil, hat ihren eigenen Puls, der entscheidend durch historische und aktuelle Machtverhältnisse reguliert wird. Ausgehend von dieser Prämisse hat Maria Sewcz fotografische Zyklen über Großstädte erstellt, darunter Istanbul (2016–17), Rom (2011–12), Berlin (2013–16) und London (2018–20). Diese Städte sind konträr, wenn man sie bezogen auf Stadtgründung, Alter, Infrastruktur und Art der Bewegung durch die Stadt betrachtet. Es lassen sich jedoch Zusammenhänge und Vernetzungen in ihrer jeweiligen Entwicklung zur Metropole entdecken.

14.7.–20.9.2020

I follow rivers
Fotografien von Göran Gnaudschun

Haus am Kleistpark I Projektraum

Göran Gnaudschun folgt in „I follow rivers“ dem eigenen Leben in Fotografien, die fast beiläufig wirken, aber wie unabsichtlich symbolische Kraft erreichen. Es geht ihm um die Selbstbefragung und deren Transformation in Bilder. Wo stehe ich? Wie kam ich an diesen Punkt des Lebens? In welcher Form ist die Vergangenheit in meiner Gegenwart aufgehoben? Assoziative Bänder spannen sich durch Bilder und Zeiten. Es geht um das Dasein. In dieser sehr subjektiven Arbeit sucht Gnaudschun immer wieder den Abgleich seiner Innenwelt mit den Bildern der Außenwelt.

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17.7.2020–14.2.2021

Haut, Stein

Zitadelle – Bastion Kronprinz
Jakob Ganslmeier

Das Projekt „Haut, Stein“von Jakob Ganslmeier thematisiert die Einschreibung und Entfernung rechter Ideologie auf Körpern und Architektur. Der Fotograf begleitete ehemalige Neonazis bei der Überzeichnung ihrer politischen Tätowierungen und dokumentiert in Portraitbildern ihren Szeneausstieg. Der Umgang mit NS-Symbolen an Bauwerken bildet den Gegenpol: Die Fotografien von Ganslmeier zeigen auch gescheiterte oder unterlassene Versuche der Entnazifizierung.

18.7.–30.8.2020

bis hierher und nicht weiter. this far and no further

Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten
Jan Bejšovec, Rafał Dziemidok + Kacper Lipinski, Hannelore (Catherine Laurent + Tom Früchtl), Claudius Hausl, Catherine Laurent, Sharon Paz, Silke Schwarz, Mark Swysen, Chryssa Tsampazi, Raul Walch, Steffi Weismann, Michael Wolke

In einem Alltag, der geprägt ist von medialen Hassbildern, Fake News und Diffamierungen Andersdenkender ruft die Ausstellung „bis hierher und nicht weiter“, im Rahmen des Ortstermins, zur Auseinandersetzung mit Verboten, zum Aushalten und Verhandeln von Ambivalenzen und für die Freiheit der künstlerischen Meinungsäußerung auf.

23.7.–6.9.2020

FASAHAT
Weil es unsere Geschichte ist

Galerie im Turm
Ein Projekt von Nahed Mansour mit Fatima Abdo, Raed Alhameed, Kifan Alkarjousli, Nagham Hamoush und Mohammad Rabee Alskif

Das Qasr Al-Mshatta-Relief, eine der Attraktionen des Pergamonmuseums, steht zwischen Möbeln einer Erstaufnahmeeinrichtung am Rande Berlins. Am Ishtar-Tor hängen rote Plastikteller. Welche Geschichten werden hier erzählt, die sonst unerwähnt bleiben?
Während in Museen historische Artefakte von Menschen und ihrer Gegenwart isoliert bleiben, werden in Unterkünften Menschen von ihrer Geschichte getrennt. In dieser Ausstellung schaffen die Künstler*innen von FASAHAT einen neuen Ort, an dem sie mit hybriden Monumenten einen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und heutigen Lebensrealitäten ermöglichen.

25.7.–13.9.2020

Limboland

Galerie Kulturhaus Karlshorst
Andreas Lang

Zu sehen sind real vorgefundene Orte in der Natur, urbane Orte oder Innenräume, die durch die Fotografie zu einem Bild verdichtet werden und Erinnerung, Rätselhaftigkeit und Ahnung widerspiegeln. Der Fotograf Andreas Lang löst Licht, Ort und Gegenstände innerhalb des Bildausschnitts aus deren zeitlicher Determiniertheit. Einige Bilder lassen die Relevanz eines kulturellen oder historischen Hintergrunds durchscheinen. Im Mittelpunkt steht jedoch die Sichtbarmachung der transformatorischen Qualität eines Ortes bzw. einer Landschaft, so dass die Freilegung „innerer Bilder“ ermöglicht wird.

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7.8.–3.9.2020

And that Song is our Amulet

Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst
Burak Delier, Ieva Epnere, Runo Lagomarsino

Mit der Ausstellung „And that Song is our Amulet“ präsentieren wir dem Berliner Publikum Arbeiten von drei Stipendiat*innen des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und stellen die Frage nach den Möglichkeiten der Widerständigkeit von Kunst und Poesie. Kuratiert von Melanie Roumiguière und Malte Roloff im Rahmen von SoS (Soft Solidarity), konzipiert von Nataša Ilić und Solvej Helweg Ovesen.

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8.8.–27.9.2020

Dear Resident,

7.8.2020
Ausstellungseröffnung

Galerie im Saalbau
Chelsea Leventhal

Was wären es für Töne, die Briefkästen in ihrer Position zwischen öffentlichem und privatem Leben „hören“ und in sich aufnehmen könnten? Welche Geräusche werden sie wohl in der neuen Installation von Chelsea Leventhal wiedergeben? Anstatt Post und Zeitungen in sich aufzunehmen, fangen die sonst so stillen Boten der Hausflure den Alltag akustisch in einer Mehrkanal-Komposition ein.
Häusliche und alltägliche Klänge entfalten in der Ausstellung ihre auditive Kraft in teils raumgreifenden Arbeiten und vermitteln lebhaft und humorvoll die vielfältigen Klangfarben.

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13.8.–3.10.2020

Recession Grimace

13.8.2020
Ausstellungseröffnung

Klosterruine Berlin
Jesse Darling, Lisa Gutscher, Jake Kent, Tanoa Sasraku, Paul Sochacki, Sung Tieu

Die sechs in „Recession Grimace“ versammelten Positionen zeichnen eine affektive Landkarte von Verlust, Enttäuschung und Ungehorsam, in der das Persönliche und das Politische nicht voneinander zu unterscheiden sind. Sie alle zeigen uns, dass manche Dinge erst dann in den Blickpunkt rücken, wenn wir das Verlorene akzeptieren.

14.8.–26.9.2020

It‘s now

Galerie Alte Schule Adlershof
Alfred Banze, Andrea Baumgartl, Daniel Chluba, Meike Kuhnert, Jaana Prüss, Anton Schwarzbach, Willi Tomes, Dorit Trebeljahr, Artur van Balen

What do we want? Climate justice. When do we want it? Now. Mit dieser Losung drückten die Teilnehmer*innen der wöchentlichen „Fridays for Future“-Mahnwachen ihren Unwillen über eine Welt aus, die sich nicht für die Zukunft interessiert. Vor fast 40 Jahren sang Nina Hagen „Future is now“.
Doch was kennzeichnet die Gegenwart, jenes Zeitfenster zwischen Vergangenheit und Zukunft, aus künstlerischer Sicht?
Die Ausstellung versammelt neun Positionen, die sich mit gesellschaftlichen Gegenwarten auseinandersetzen, thematisch und inhaltlich und/oder anhand des gewählten Materials.

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14.8.–29.11.2020

Shrinking Vienna

13.8.2020, 17–21 Uhr
Ausstellungseröffnung

Gutshaus Steglitz
Hubert Scheibl

Hubert Scheibl ist einer der bedeutendsten österreichischen Vertreter abstrakter Malerei. In seiner körperlichen Malweise verwandelt sich Farbe in Energie. Eingesetzt werden Pinsel, Spachtel und Rakeln; Planung, Intuition und Zufall wirken zusammen. Zu sehen sind Arbeiten der 2010er Jahre aus den Serien „Nicotine on Silverscreen“, „Ones“ und „2001: Odyssee im Weltraum“, ergänzt durch dreidimensionale Objekte der Serie „Hard 2 B one“.

15.8.–19.9.2020

LE PLI

galerie weisser elefant
Aurélie Pertusot

Le Pli (Die Falte): Ein beliebtes Thema seit dem berühmten Buch von Gilles Deleuze, jetzt als Kunstwerk, das Zeichen setzt. Einfacher, effektiver, aber auch signifikanter geht es nicht: die Falte im Raum!

15.8.–19.9.2020

VORSÄTZLICH UNGEHORSAM

galerie weisser elefant
Patricia Sandonis

Die Künstlerin präsentiert eine Sammlung von Werken, die architektonische Ähnlichkeiten auf globaler Ebene aufzeigen. Durch ihre Reisen und Aufenthalte an mehr oder weniger ungewöhnlichen Orten verfolgt sie die Frage: Wie beeinflusst die standardisierte Architektur die Menschen auf der lokalen Ebene?

19.8.–3.10.2020

20 | 20, 100 Jahre Berlin –100 künstlerische Arbeiten

Schoeler.Berlin
Acta, Kristin Albrecht, Murshida Arzu Alpana, Silke Bartsch, Hannah Becher, Matthias Beckmann, Thomas Behling, Barbara Eitel, Oliver Ferch, Caty Forden, Ulrike Gerst, Dagmar Gester, Monika Goetz, Andreas Göx, Simone Haeckel, Doris Hinzen-Röhrig, Hyojun Hyun, Petra Karadimas, Jakob Kirchheim, Andreas Koch, Evelyn Kuwertz, Etienne Lafrance, Katja Lang, Suzanna Lauterbach, Maja Linke, Ono Ludwig, mobtik, Diether Münchgesang, Fernando Niño-Sánchez, Thomas Nitz, Sabine Peuckert, Carolyn Prescott, Katja Pudor, Wolfgang Reinke, Benjamin Renter, Susanne Roewer, Karin Sakrowski, Melih Sarıgöl, Özlem Sarıyıldız, Sümer Sayın, Richard Schütz, Silvia Sinha, Ekaterina Skladmann, Erik Smith, Heike Steinweg, Marianne Stoll, Betty Stürmer, Birgit Szepanski, Frans van Tartwijk, Sencer Vardarman, Maria Vedder, Heidi Vogel, Volker Wartmann, Catrin Wechler, Arnd Weider, Seçil Yersel, Martin Zellerhoff, Edgar Zippel

Die Ausstellung „20 | 20 – 100 Jahre Berlin“ widmet sich dem einhundertjährigen Stadtjubiläum 1920 – 2020. Die Ausstellung im Schoeler.Berlin richtet den Blick auf die bildenden Künstler*innen, die heute in Berlin leben und arbeiten. Sie zeigen ein Bild der Stadt in einhundert Werken – Fotografie, Video, Malerei, Druckgrafik, Zeichnung.
Der vorangehende OPEN CALL an die Künstler*innen entstand aus dem wochenlangen Stillstand im Frühjahr 2020. Aus den Einreichungen hat die Fachjury 100 Werke von 58 Künstler*innen ausgewählt. Sie werden in der Ausstellung und im parallel erscheinenden Katalog vorgestellt.

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23.8.2020–31.1 2021

City (Un)limited –Der Traum vom eigenen Haus

Schloss Biesdorf
Sigrun Drapatz/Tanja Lenuweit, Ina Geißler, Eva Kietzmann, Thomas Kilpper, Ulrike Kuschel, Fabian Lippert, Reinigungsgesellschaft, Daniele Tognozzi, Ina Wudtke

Realisiert sich die Autonomie des Einzelnen tatsächlich durch (Wohn‑)Eigentum?
Die künstlerischen Positionen der Ausstellung bewegen sich zwischen Bestandsaufnahmen im Schlossumfeld, Analysen der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte und möglichen Zukunftsszenarien für konkrete Stadträume.

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28.8.–18.10.2020

SPREE – CUTS. Porträt einer StadtFlussLandschaft
Zum 100. Jubiläum von Groß-Berlin 1920–2020

alte feuerwache projektraum
Götz Lemberg

Götz Lemberg (*1963 in Frankfurt/M.) zeigt seinen Blick auf die urbane Spree aus der Sicht des dahinströmenden Flusses. Mit SPREE – CUTS eröffnet er völlig neue Perspektiven auf die vergessene Lebensader der Hauptstadt und das heutige Groß-Berlin. Ein gemeinsames Projekt von drei kommunalen Galerien in Friedrichshain, Moabit und Spandau, das in Friedrichshain startet.

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29.8.–25.10.2020

Poröse Stadt. Grenzgänge des Urbanen

Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
Alice Creischer & Andreas Siekmann, Benjamin de Burca & Bárbara Wagner, Filipa César, Harun Farocki, Emily Hass, Juliane Henrich, Kollektiv „Kämpfende Hütten“, Pınar Öğrenci, Aykan Safoğlu, Anri Sala, Hadas Tapouchi, Nasan Tur, Ultra-red

„Poröse Stadt. Grenzgänge des Urbanen“ stellt künstlerische und aktivistische Positionen aus, die den Lebensraum Berlin auf seine Durchdringungsprozesse zwischen Sozialem und Architektonischem hin untersuchen. Die Arbeiten zeigen das Bewohnen einer Stadt als poröses und prekäres Beziehungsgeflecht zwischen Innen und Außen, Gesellschaft und Individuum, Architektur und gelebter Erfahrung – entgegen einer Fixierung räumlicher Funktionen und Bedeutungen.

30.88.11.2020

Listen to the Space

Kommunale Galerie Berlin
Ulrike Flaig

Ulrike Flaigs künstlerische Herangehensweise an Themen ist konzeptuell. Ausdruck finden sie in den unterschiedlichsten Medien. Für die Ausstellung „Listen to the Space“ wird eine Installation entstehen, die sich mit der Möglichkeit auseinandersetzt, über Materialien eine akustische Ebene zu imaginieren. Es wird um die Auslotung von Zwei- und Dreidimensionalität gehen, um das Ineinanderweben von Akustischem und Visuellem, um ein Spiel mit Halbdurchlässigkeit, Spiegelung und Rhythmen.

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31.8.–31.10.2020

Die Kamera klickt und ich bleibe –Sprechende Fotografien

Galerie Kulturhaus

In der Ausstellung „Die Kamera klickt und ich bleibe“ beantworten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung aus Russland, Syrien, Ägypten und Deutschland die Frage: „Wer oder was möchte ich sein?“. Ob Katze, die keinen Honig frisst, ein Mädchen, das sich sehnsüchtig wünscht, barfuß auf einem roten Teppich zu laufen, ob Wind oder Kleopatra – in den Wunschvorstellungen verschwinden die Grenzen zwischen Ländern, Sprachen, Kulturen und sozialen Gruppierungen.
Die „Sprechenden Fotografien“, Kombinationen aus Lichtbildern von Sergei Kolesnikov und geschriebenen Geschichten, halten diese Wünsche und Träume feinsinnig und poetisch fest.

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1.9.–30.10.2020

Spirit us
Zeichnung, Malerei, Collage, Installation

rk – Galerie für zeitgenössische Kunst

Christine Baumann, Julia Hürter, Thora Kraft, Ricarda Wallhäuser und die Künstlergruppe QUERTY

Vier Künstlerinnen und eine dänische Künstlergruppe nähern sich dem Thema Spiritualität von unterschiedlichen Standpunkten. Es geht um Formen der Auseinandersetzung mit dem Unsichtbaren. An den Rändern des Messbaren lauert das Unfassbare – was bedeutet das für die Kunst?

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2.9.–11.11.2020

Heike Baranowsky, Veronika Kellndorfer, Mirjam Thomann

studio im HOCHHAUS

Der Gedanke, dass sich Geschichte und Gegenwart einer Gesellschaft an ihren Häusern ablesen lässt, als Wahrnehmung von Architektur und deren Bewohner*innen, vereint die teilnehmenden Künstler*innen. Mit unterschiedlichen Mitteln und Ansätzen widmen sie sich dem Thema in ihren Installationen, Skulpturen und Videos, die durch Transparenz, Projektion und Raum miteinander korrespondieren.

3.9.–21.10.2020

Konturen

Galerie 100
Magda Voerster | Martin Bartels

Magda Voersters Bildräume erinnern an Traumsequenzen, die, inspiriert von alten botanischen und kartografisch-technischen Illustrationen, farbige Tusche auf Acrylgründen verorten.
Martin Bartels’ monochrom-malerische Bildgefüge thematisieren auf lyrische Weise das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, zwischen Individuum und Apparat.

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