So schön war die KGB-Kunstwoche 2018!

In der fünften Kunstwoche der Kommunalen Galerien Berlins zeigten 30 Galerien in 34 Austellungen und 60 Begleitveranstaltungen Arbeiten von über 200 Künstler*innen.

Fotograf: Nihad Nino Pusija

KGB-Kunstwoche 2018

07. bis 16. September 2018
KGB-KUNSTWOCHE
Aktionswoche der Kommunalen Galerien Berlin

Les Trucs. Foto: Jochen Melchior

Les Trucs. Foto: Jochen Melchior

Zum fünften Mal laden die Kommunalen Galerien Berlin vom 7. – 16. September 2018 zur KGB-Kunstwoche in 30 Galerien in 12 Berliner Bezirken ein. In diesem Jahr wird die KGB-Kunstwoche erstmals unabhängig von der Berlin ArtWeek stattfinden.
Die KGB-Kunstwoche steht mit Arbeiten von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern – präsentiert in Ausstellungen, Performances, Lesungen und Filmvorträgen – für die künstlerische Vielfalt der Hauptstadt. Das Publikum ist eingeladen, die Arbeiten aufstrebender Kreativer zu entdecken und Berlin als lebendige Kunststadt zu erfahren. Die Künstler*innen, von denen viele in Berlin ansässig sind, stammen aus aller Welt und zeigen die Internationalität der Berliner Kunstszene auf.

Besucher*innen haben die Möglichkeit, einzelne Ausstellungen zu besichtigen oder auch an den KGB-Bustouren am 09. September teilzunehmen und so bequem die Zielorte zu erreichen. Ein weiteres Highlight ist der KGB-Themenabend am 12. September zum Thema „Kultur in nervösen Zeiten – Zum Umgang mit (Rechts)-Populismus im Kontext von Kunst und Kultur“ in der studiobühne und projektraum alte feuerwache. Die Gäste Thomas Kilpper, Tunçay Kulaoğlu, Marina Naprushkina, Jens Pepper und Zeynep Sayın sowie Moderatorin Nora Sternfeld richten ihren Blick auf Fragen zur Freiheit der Kunst aber auch auf ihre Rolle in der Offenlegung gesellschaftlicher Konflikte. Sie diskutieren, wie sich Kunst und Kultur gegen Entdemokratisierung und Rassismus behaupten können.

Die inzwischen legendäre Konzert-Nacht KGB-Sounds – Die Nacht der Künstler*innenbands am 15. September findet dieses Mal in Mitte im Ballhaus Berlin statt: Mit den Bands Les Trucs, MOMA, MAKITA und EASTER und den DJ*anes Bianca Kruk und Phuong-Dan treten wie immer Künstler*innen auf, die sowohl ein Standbein in der Musik als auch eines in der Bildenden Kunst haben.
Die 30 Kommunalen Galerien Berlins bespielen insgesamt 4000 qm Ausstellungsfläche und zeigen jährlich bis zu 200 Ausstellungen, an denen ca. 1000 Künstlerinnen und Künstler beteiligt sind.

Bei allen Veranstaltungen ist die Teilnahme kostenlos.

KGB-Bustouren

Sonntag, 09. September 2018, 14 – 19 Uhr

Drei Bustouren verbinden mehrere Bezirke und halten zur Besichtigung
an fünf bzw. sechs Galerien. Die Bustouren beginnen um 14 Uhr vor
der Ruine der Franziskaner Klosterkirche (Klosterstr. 73a, 10179 Berlin), dauern ca. fünf Stunden und enden in Neukölln an der Galerie im Körnerpark mit einem Get-together.

KGB-Themenabend

Mittwoch, 12. September 2018, 20 Uhr

Podiumsdiskussion: Kultur in nervösen Zeiten (4)

Zum Umgang mit (Rechts)-Populismus im Kontext von Kunst und Kultur

Podiumsgäste:
Thomas Kilpper, Künstler
Tunçay Kulaoğlu, Autor, Filmemacher und Kurator
Prof. Zeynep Sayın, Bildwissenschaftlerin und Kunsttheoretikerin
Jens Pepper, freier Autor, Fotograf und Kurator
Marina Naprushkina, Künstlerin und politische Aktivistin
Moderation:
 Nora Sternfeld, Kunstvermittlerin und Kuratorin

alte feuerwache – studiobühne und projektraum,
Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin, U5 Weberwiese

KGB-Sounds – Die Nacht der Künstler*innenbands
Samstag, 15. September 2018, 20.30 Uhr

MOMA, MAKITA, Les Trucs, EASTER, Bianca Kruk, Phuong-Dan

Ballhaus Berlin, Chausseestr. 102, 10115 Berlin, U6 Naturkundemuseum

Veranstalter Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin
Projektteam Lena Habermann, Christian Hamm, Theres Laux

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

Pressekontakt
Anne Schulte
presse@kgberlin.net

 

Kultur in nervösen Zeiten III: Zeichen setzen

Der Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin lädt ein zur dritten Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Kultur in nervösen Zeiten“

Zeichen setzen

Thomas Kilpper, "Entwurzelt", Foto: Nihad Nino Pušija

Foto: Nihad Nino Pušija

Samstag, 26. Mai 2018, 18 Uhr
Galerie im Körnerpark
Schierker Str. 8, 12051 Berlin

Die Podiumsdiskussion anlässlich der Ausstellung „Entwurzelt“ von Thomas Kilpper fragt danach, wie Kunst zu Rassismus und rechter Gewalt Stellung nehmen kann. Wie widerständig ist Kunst? Warum engangieren sich Künstler*innen politisch? Welche Strategien haben sie und was können diese bewirken?

Es sprechen:
•    Ercan Arslan, Künstler, Mitarbeiter an der Skulptur zum Gedenken an Burak Bektaş in Berlin-Neukölln
•    Ayşe Güleç, Mitbegründerin der Friends of Halit in Kassel
•    Marina Naprushkina, Künstlerin und Aktivistin, Gründerin der Neuen Nachbarschaft // Moabit
•    Thomas Kilpper, Künstler
•    Dorothee Bienert, Leiterin der Galerie im Körnerpark

Moderation: Ingo Arend, Autor und Kritiker

Ausstellung

Thomas Kilpper
ENTWURZELT
Sozialer Zusammenhalt und Solidarität scheinen heute mehr denn je brüchig geworden zu sein. Weltweit werden die Gesellschaften mit nationalistischen Tendenzen konfrontiert. In der öffentlichen Wahrnehmung von Flucht und Zuwanderung stehen meist die Herausforderungen für die Gesellschaft im Mittelpunkt. Der Künstler Thomas Kilpper setzt dem eine andere Perspektive entgegen: Was bedeutet der Verlust von Heimat für Geflüchtete? Wird der sozialen Entwurzelung, die Flucht bedeutet, durch die Menschen in den Ankunftsorten etwas entgegengesetzt, oder wird sie gar verstärkt? Kann Entwurzelung auch neue Chancen eröffnen?
Den Anfang der Ausstellung markiert Thomas Kilppers neue Serie „Burnout“ mit Kohlezeichnungen brennender Flüchtlingsunterkünfte. Als Herzstück der Ausstellung entsteht ein entwurzelter Baum unter Verwendung von Teilen des alten Ahornbaumes, der bei einem Sturm im Sommer 2017 vor der Galerie im Körnerpark umstürzte. In diese raumgreifende Installation integriert der Künstler neue Holzschnitte, Porträts von Menschen, die rassistischer Gewalt ausgesetzt waren oder sich dagegen wehrten. Neben eindeutig rechtsextremen Anschlägen und Übergriffen lenkt er ein besonderes Augenmerk auf Fälle, in denen Rassismus als Tatmotiv vermutet wird, wie bei den Morden an Burak Bektaş und Luke Holland in Neukölln. Thomas Kilpper versteht seine Installation als Kritik an der Gewalt, aber auch als Impuls für ein offenes und solidarisches Zusammenleben.
Ausstellung vom 28. April bis 4. Juli 2018

Kultur in nervösen Zeiten. Eine Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises der Kommunalen Galerien Berlin zu aktuellen kulturpolitischen Themen.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirkskulturfonds und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Vorankündigung der KGB-Kunstwoche 2018

Die KGB-Kunstwoche 2018 findet vom 07. – 16. September statt. Die Kommunalen Galerien Berlins präsentieren damit zum fünften Mal ein vielseitiges Austellungs- und Rahmenprogramm in bekannten und auch neuen Kommunalen Galerien im jährlichen Berliner Kunstherbst .

KGB-Highlights 2018

◊ KGB-Bustouren: Sonntag, 09. September 2018
KGB-Themen: Mittwoch, 12. September 2018
KGB-Sounds – Die Nacht der Künstler*innenbands: Samstag, 15. September 2018

 

Kultur in nervösen Zeiten: Fortsetzung!

Wegen des großen Erfolgs der ersten Veranstaltung im September 2017 und wegen der Brisants des Themas hat der Arbeitskreis der kommunalen Galerien Berlin entschieden in diesem Jahr weiter anzuknüpfen: Eine herzliche Einladung zur Auftaktveranstaltung der Reihe „Kultur in nervösen Zeiten“ mit einem Vortrag von Prof. Dr. Zeynep Sayin.

Politik des Todes

Vortrag von Prof. Dr. Zeynep Sayin (Istanbul/ Wien/ Leipzig)

Montag, 9. April 2018, 20.00 Uhr
Zitadelle – Gotischer Saal. Eintritt frei!

Der Vortrag der renommierten türkischen Bildwissenschaftlerin Zeynep Sayin geht von der Unterscheidung zwischen der Leiche und ihrem Bild aus: Damit der Leichnam als Bild weiterleben kann (und nicht als Larva zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten umherirrt), muss er begraben werden. Die Leichenmasken, Grabsteine etc. tragen die Sorge um den Verstorbenen und bilden die Doubles des Leichnams. Durch die Bilder (imago, imagines in Rom) der Toten wird nicht nur die Identität und Vergangenheit der Gemeinschaften gebildet, sondern auch deren Zukunft. Die Politik des Todes operiert an der Scheidelinie zwischen der Leiche und ihrem Bild:
Durch das Verweigern der Bestattung (Gebet, Grabstätte, Ritual), durch Schändung der Toten und andere vergleichbare Praktiken wird eine Politik aktiviert, die das Gedächtnis des Verstorbenen als Bild und somit die Möglickeit einer Identitätsbildung vernichten soll.
Die eine Leiche ist wichtiger als die andere Leiche: Verräter oder Märtyrer. Bildtheorie und politische Theorie verschmelzen ineinander.

Zeynep Sayin hat als Professorin für Bildwissenschaften an verschiedenen Universitäten gelehrt, zuletzt an der Architekturfakultät der Artuklu-Universität in Mardin. Seit ihrer Suspendierung wegen wissenschaftlicher Veranstaltungen zu historischen und zeitgenössischen Bildpolitiken an der Istanbuler Bilgi-Universität nimmt sie Lehraufträge an verschiedenen Universitäten in Europa wahr. Zeynep Sayin referiert darüber hinaus regelmäßig zu aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen und Themen.

Zitadelle Spandau
Gotischer Saal
Am Juliusturm 64
13599 Berlin
www.zitadelle-spandau.de
(U7 Zitadelle, Bus X33)

Mit freundlicher Unterstützung
der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

© Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin 2018

> Kultur in nervösen Zeiten I

Themenabend 2017: Kultur in nervösen Zeiten

Kurz vor den letzten Bundestagswahlen fand in der alte feuerwache – Studiobühne und Projektraum im Rahmen der vierten KGB-Kunstwoche ein Abend der AG Themen zum Thema „Kultur in nervösen Zeiten. Zum Umgang mit Rechtspopulismus im Kontext von Kunst und Kultur“ statt. Wir freuen uns den Mitschnitt dieser spannenden Diskussion zu einem brisantem und aktuellem Thema zu präsentieren.

Eine Podiumsdiskussion mit:

Adam Gusowski, Mitbegründer des Clubs der Polnischen Versager, ist Autor, Satiriker und Journalist. Aktuell arbeitet der gebürtige Stettiner in Berlin für Radio COSMO (wdr/rbb).

Henrike Naumann erforscht in ihrer künstlerischen Arbeit die Entwicklung des Rechtsextremismus in der Jugendkultur. Ihre neue Arbeit „Das Reich“ ist im November 2017 im Rahmen des 3. Berliner Herbstsalon zu sehen.

Ulf Aminde ist Künstler, Filmemacher und lehrt als Professor an
der weißensee academy of art berlin. Dort leitet er die *foundationClass für Geflüchtete.

Krisztina Hunya ist freiberufliche Kuratorin, Projektmanagerin und Absolventin des Masterstudiengangs „Kulturen des Kuratorischen“ an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.

Moderation:
Claudia Wahjudi ist Redakteurin bei ZITTY und tip. Darüber hinaus arbeitet sie als freie Autorin und unterrichtet im Masterstudiengang Kulturjournalismus der UdK Berlin.

> KGB-Themen 2017 

KGB-Sounds 2017 @Heimathafen Neukölln

Visueller Eindruck des musikalischen Ausklangs der KGB-Kunstwoche 2017 im wunderbaren Heimathafen Neukölln mit diesen Künstler*innen:

◊ Jon Campbell
◊ KENICHI
◊ F.S.K. (Freiwillige Selbstkontrolle)
◊ DJane Bianca Kruk
◊ ZURICAT

Das war die Kunstwoche 2017!

Mit einem stadtweit ausgerichtetem Programm an über 30 Orten haben die Kommunalen Galerien Berlin auch in diesem Herbst wieder gezeigt, wie vielfältig die Berliner Künstlerszene arbeitet. Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen und Besucher*innen. Bis zum nächsten Jahr!

Fotograf: Nihad Nino Pusija

Videoausschnitte „Was nützt die Kunst?“

Im Rahmen der dritten KGB-Kunstwoche fand am 12.09.2016 der Themenabend Was nützt die Kunst? in der Schwartzschen Villa statt.
Darin stand das „Betriebssystem Kunst” und der Dialog zwischen Kunst und anderen Disziplinen im Mittelpunkt. So gab die Künstlerin Ellen Kobe mit ihrer Performance-Führung Gast in der Galerie einen Einblick in das Verhältnis von Sichtbarem und Abwesendem in einer Kunstinstitution.

In der Lecture-Performance Warum Kunst und Philosophie? beleuchtete der Philosoph Marcus Steinweg eine These von Félix Guattari, wonach die entscheidende Frage für Künstler*innen sei, ob ihre Arbeit
 von anderen gebraucht werde, „sei es in ihrer eigenen Arbeit, ihrem Leben oder ihren Projekten.”.

 

Was nützt die Kunst? Teil 1: Gast in der Galerie – Performance von Ellen Kobe

 

Was nützt die Kunst? Teil 2: Warum Kunst und Philosophie? – Vortrag von Marcus Steinweg

 

Was nützt die Kunst? Teil 3: Diskussion

Impressionen der dritten KGB-KUNSTWOCHE 2016

Das war die KGB-Kunstwoche 2016!
Impressionen zum Nachklingen in unserer Bildergalerie und viel Vorfreude auf nächstes Jahr. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und ein tolles Publikum.

Fotograf: Nihad Nino Pusija

KGB-KUNSTWOCHE 2016

09. – 18. September 2016
KGB-KUNSTWOCHE
Aktionswoche zur Berlin Art Week 2016

KGB-Sounds, Black Heino, John Broemsler

Black Heino. Foto: John Broemsler

Berlin ist die internationale Hauptstadt der Kunst. In jedem einzelnen Stadtteil gibt es täglich neu eine lebendige Kreativität jenseits der großen Ausstellungshäuser und des Kunstmarktes zu entdecken. Die 28 Kommunalen Galerien in Berlin sind Motor und Förderer dieser kreativen Prozesse und Experimente. Lokal und dezentral agierend, sind sie häufig die ersten Orte der öffentlichen Präsentation für in Berlin lebende und arbeitende Künstlerinnen und Künstler – und nicht selten Sprungbretter in die internationale Kunstszene. Zur Berlin Art Week machen die Kommunale Galerien in Berlin mit der KGB-KUNSTWOCHE vom 9. bis 18. September Berlins Kreativität wieder geballt sichtbar. Das Programm aus Bustouren in die verschiedenen Bezirke, Stadtwanderungen mit Künstler*innen (Artist Walks), Sonderbegleitprogrammen zu den laufenden Ausstellungen sowie den Themenabend „Was nützt die Kunst?“. Ihren Abschluss findet die KGB-Kunstwoche in der Konzertnacht KGB-Sounds mit Auftritten bildender Künstler*innen im Heimathafen Neukölln.

Die Artist Walks finden an den beiden Wochenenden statt: Ausgehend von verschiedenen Galerieräumen erkunden künstlerische Interventionen und Spaziergänge im Stadtraum die jeweiligen Umgebungen aus ungewohnter Perspektive. Am Themenabend „Was nützt Kunst?“ am Montag, den 12. September nähert sich die Künstlerin Ellen Kobe in ihrer Performance-Führung der Geschichte der Schwarzschen Villa und der Philosoph Marcus Steinweg untersucht die Frage, ob die Arbeit von Künstler*innen von anderen gebraucht werde. Zum Abschluss der gemeinsamen Aktionen verbinden am Samstag, den 17. September die drei KGB-Bustouren mehrere Berliner Bezirke. In fünf Stunden fahren sie jeweils fünf Galerien an, wo die Galerieleiter*innen durch die Räume führen und ihre Programmschwerpunkte vorstellen. Anschließend findet im Heimathafen Neukölln die Abschlussveranstaltung der KGB-Kunstwoche statt, KGB-Sounds – Die Nacht der Künster*innenbands: Beating The Drum/N.U. Unruh, dangerpony, Artists On Horses und Black Heino spielen bei freiem Eintritt, gefolgt von einem DJ-Set von planningtorock – ein akustischer Abschluss einer Woche visueller Eindrücke.

Das detaillierte Programm der KGB-KUNSTWOCHE sowie der einzelnen Kommunalen Galerien finden Sie ab Mitte August unter www.kgberlin.net.
Bei allen Veranstaltungen ist die Teilnahme kostenlos.

KGB-KUNSTWOCHE
Aktionswoche zur Berlin Art Week 2016

Datum 09. bis 18. September 2016

Themenabend „Was nützt Kunst?“
Montag, 12. September 2016,18–20:30 Uhr
19 Uhr: Ellen Kobe: Gast in der Galerie (Performance-Führung)
20 Uhr: Marcus Steinweg: Warum Kunst und Philosophie? (Vortrag)
Schwartzsche Villa (Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin)

KGB-Sounds – Die Nacht der Künster*innenbands
Samstag, 17. September 2016, 20.30 Uhr
Beating The Drum/N.U. Unruh, dangerpony, Artists On Horses, Black Heino, planningtorock
Heimathafen Neukölln (Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin)
Eintritt frei

Veranstalter Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin
Projektteam Dorothee Bienert, Lena Habermann, Christian Hamm, Theres Laux
c/o Kunstverein Tiergarten e.V.
Turmstr. 75, 10551 Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

Pressekontakt Denhart v. Harling
presse@kgberlin.net, +49 179 4963497

 

Vorankündigung KGB-Kunstwoche 2016

Die KGB-Kunstwoche 2016 findet vom 09. – 18. September statt. Erwartet wird ein tolles Kunstprogramm, sowie viele sehens- und hörenswerte Begleitveranstaltungen. Auch die Bustouren und die beliebte Veranstaltung KGB-Sounds – Die Nacht der Künstler*innenbands im Heimathafen Neukölln warten schon auf ihre Besucher. Mehr zur dritten Kunstwoche der Kommunalen Galerien bald hier unter http://kgberlin.net/kgb-kunstwoche.

 

 

Bildergalerie: Das war die KGB-Kunstwoche 2015!

Kunst in fast allen Berliner Bezirken, Perfomances, Stadtspaziergänge, Gespräche, Bustouren, kleine und große Konzerte: Eindrücke der zweiten KGB-Kunstwoche in unserer Bildergalerie. Vielen Dank an alle Mitwirkenden und ein tolles Berliner Publikum. Bis zum nächsten Jahr!

Fotograf: Nihad Nino Pusija

KGB-KUNSTWOCHE 2015

KGB-KUNSTWOCHE
11.–20. September 2015

KGB-Sounds, Stereo Stotal, Christoph Voy

Stereo Stotal. Foto: Christoph Voy

Stereo Stotal. Foto: Christoph Voy

Ein Netzwerk von Kunstorten durchzieht die zwölf Berliner Bezirke: 28 kommunale Galerien, die jenseits der großen Ausstellungshäuser und unabhängig vom Kunstmarkt ihr Programm gestalten. Als Orte für Präsentation und Diskurs sind sie häufig die ersten Anlaufpunkte für in Berlin arbeitende Künstlerinnen und Künstler.
Parallel zur diesjährigen Berlin Art Week zeigt die KGB-KUNSTWOCHE das Potenzial dieses Netzes aus Institutionen, die teilweise seit über 60 Jahren den institutionellen Kulturbetrieb mit den freien Szenen der Stadt verbinden. Anknüpfend an die erste KGB-KUNSTWOCHE im vergangenen Jahr machen die gemeinsamen Aktionen aller 28 kommunalen Galerien ihre herausragende Rolle für die Professionalisierung und Förderung der in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerinnen und Künstler sichtbar. Das Programm umfasst eine Veranstaltungsreihe zur gemeinsamen Geschichte, Bustouren in die verschiedenen Bezirke, Stadtwanderungen mit Künstler*innen (Artist Walks) sowie Sonderbegleitprogramme zu den laufenden Ausstellungen.

Die Artist Walks finden an den beiden Wochenenden statt:  Ausgehend von verschiedenen Galerieräumen erkunden künstlerische Interventionen und Spaziergänge im Stadtraum die jeweiligen Umgebungen aus ungewohnter Perspektive.
Die Veranstaltungsreihe Kommunale Galerien Berlin – Geschichte arbeitet die unterschiedliche Themen, Arbeitsmöglichkeiten und gesellschaftlichen Einflussnahmen der kommunalen Galerien in Berlin auf und soll in den kommenden Jahren mit verschiedenen Schwerpunkten fortgesetzt werden. In diesem Jahr stehen die Aufgaben und die Geschichte vor und nach 1989 im Fokus sowie die Repräsentation von Migration in den Ausstellungen der Galerien.

Zum Abschluss der gemeinsamen Aktionen verbinden am Samstag, den 19. September, die drei KGB-Bustouren mehrere Berliner Bezirke. In fünf Stunden fahren sie jeweils fünf Galerien an, wo die Galerieleiter*innen durch die Räume führen und ihre Programmschwerpunkte vorstellen.

Anschließend findet im Heimathafen Neukölln die Abschlussveranstaltung der KGB-Kunstwoche statt, KGB-Sounds – Die Nacht der Künster*innenbands:
Die namhaften Bands Sound 8 Orchestra, AFTERMARS, Parabelles und Stereo Total spielen bei freiem Eintritt, gefolgt von einem DJ-Set von T-INA Darling – ein akustischer Abschluss einer Woche visueller Eindrücke.

Veranstalter Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin
Projektteam Dorothee Bienert, Christian Hamm, Theres Laux, Lena Habermann
c/o Kunstverein Tiergarten e.V.
Turmstr. 75, 10551 Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

Pressekontakt Denhart v. Harling
presse@kgberlin.net, +49 179 4963497

Programm

Das detaillierte Programm der KGB-KUNSTWOCHE sowie der einzelnen kommunalen Galerien finden Sie ab Mitte August unter www.kgberlin.net.
Bei allen Veranstaltungen ist die Teilnahme kostenlos.

Samstag, 12. September 2015
KGB-Artist Walks
15 Uhr: „Die treue Seele der A100“ mit der Künstlerin Birgit Auf der Lauer und Experten aus Psychoanalyse, Ingenieurbau und Hortikultur, Treffpunkt: Galerie im Körnerpark (Schierker Str. 8, 12051 Berlin)
15 Uhr: „BEGEGNUNGEN“ Spaziergang zu verschwundenen Kunstorten in Pankow mit der Künstlerin Karla Sachse

Sonntag, 13. September 2015
KGB-Artist Walks
13 Uhr: „le cube variable – möbel oder apparat zur raumerkundung?“ mit dem Bildhauer Rainer Düvell und der Kunsthistorikerin Bettina Güldner, Treffpunkt: Kommunale Galerie Berlin (Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin)
15 Uhr: „Mit Pauken und Trompeten“ mit den Musikern N. U. Unruh (Einstürzende Neubauten) sowie Zappi Diermaier und Jean-Hervé Péron (Faust), Treffpunkt: Galerie M (Marzahner Promenade 46, 12679 Berlin)
15 Uhr: „Stadtführung mit Bilderkarren – Einmal um das Siemensgelände in Moabit“ mit dem Künstler Erik Göngrich, Treffpunkt: AEG Turbinenhalle, Huttenstraße/Ecke Berlichingstraße
16 Uhr: „93 STRASSENSCHILDER“ mit Hajo Toppius, Bureau für Kulturangelegenheiten, Treffpunkt: projektraum alte feuerwache (Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin)
17 Uhr: „Undertones“ mit der Künstlerin Chelsea Leventhal, Treffpunkt: galerie weisser elefant (Auguststr. 21, 10117 Berlin)

Montag, 14. September 2015, 19 Uhr
Kommunale Galerien Berlin – Geschichte: „In Ausstellungen auf Migration schauen“
Vortrag von Natalie Bayer
1975 und 1981 fanden im Bethanien zwei Ausstellungen statt, die sich mit der Situation der sogenannten Gastarbeiter *innenbeschäftigten. Die Wissenschaftlerin Natalie Bayer wird eine kritische Lesart dieser Ausstellungen vornehmen und in einen Kontext zu heutigen Repräsentationen von Migration in kulturhistorischen Ausstellungen stellen.
Moderation: Ulrike Jordan und Jana König
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien (Mariannenplatz 2, 10997 Berlin)

Mittwoch, 16. September 2015, 20 Uhr
Kommunale Galerien Berlin – Geschichte:
„Fokus: Kunst – Die kommunalen Galerien Berlins vor und nach 1989“
Ein Gespräch mit Karl-Friedrich Schmalwaßer (1991-2011 Leiter Galerie im Turm), Thomas Kempas (1964-93 Leiter Haus am Waldsee), Krista Tebbe (1977-2002 Leiterin KunstamtsKreuzberg), Annette Tietz (1993-2003 Leiterin  Brecht-Haus Weißensee, seit 2003 Leiterin der Galerie Pankow)
Moderation: Michaela Gericke, Kulturjournalistin
Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord (Turmstraße 75, 10551 Berlin)

Samstag, 19. September 2015, 14—19 Uhr
KGB-Bustouren
Tour 1 : Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst, Galerie Pankow, Galerieetage im Museum Reinickendorf, Zitadelle Spandau – Galerie Bastion Kronprinz, Galerie im  Körnerpark
Tour 2: Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, projektraum alte feuerwache (Friedrichshain), Galerie M (Marzahn), Galerie im Kulturhaus Karlshorst (Lichtenberg), Galerie im  Körnerpark
Tour 3: Kommunale Galerie Berlin (Wilmersdorf), Schwartzsche Villa (Steglitz), GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM, GALERIE im RATHAUS TEMPELHOF, Galerie im  Körnerpark
Beginn: Rotes Rathaus Berlin (Rathausstraße, 10178 Berlin)
Anmeldung unter mail@kgberlin.net

Samstag, 19. September 2015, 20 Uhr
KGB-Sounds – Die Nacht der Künster*innenbands
Sound 8 Orchestra, AFTERMARS, Parabelles, Stereo Total, T-INA Darling
Heimathafen Neukölln (Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin)

Sonntag, 20. September 2015
KGB-Artist Walks
14 Uhr: „Berlin Calling London“ mit den Künstlern Michael Hughes und Joachim Seinfeld, Treffpunkt: Kommunale Galerie Berlin (Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin)
14 Uhr: „Umrundung des Weddings zu Fuß entlang seiner Peripherie“ mit dem Künstler Heimo Lattner, Treffpunkt: Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst (Müllerstr. 146/147, 13353 Berlin)
15 Uhr: „Elektromagnetischer Spaziergang“ mit dem Künstler Karl Heinz Jeron, Treffpunkt: Schwartzsche Villa (Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin)
15 Uhr: „Wer macht Kunst? Kreuzberger Erinnerungen“ mit der Stadtforscherin Gülsah Stapel, Treffpunkt: Kunstquartier Bethanien (Mariannenplatz 2, 10997 Berlin)

22/9/2014 KGB-Kunstnacht – Impressionen

Bethanien Studio 1 Bethanien Studio 1 Bethanien Studio 1 Bethanien Studio 1 Bethanien Studio 1 Bethanien Studio 1 Bethanien Studio 1 Bethanien Studio 1

Fotograf: Nihad Nino Pusija

PRESSEINFORMATION
Berlin, 23. September 2014

KGB-KUNSTWOCHE
Erfolgreicher Abschluss

Am letzten Sonntag ging die erste KGB-Kunstwoche erfolgreich zu Ende – ein Zusammenschluss aller Kommunalen Galerien in Berlin, um die enorme kreative und kulturelle Vielfalt der in Berlin lebenden Künstler_innen hervorzuheben.

Zeitgleich zur Berlin Art Week präsentierten die 29 Kunstorte 28 Ausstellungen, 27 Rundgänge, 17 Konzerte, 12 Performances, acht Vorträge, sieben Workshops, sechs Künstlergespräche und vier Projekte im öffentlichen Raum. Insgesamt beteiligten sich 278 Künstler_innen an der KGB-Kunstwoche mit Digitalism Art, Lichtinstallationen, Kiezdokumentationen, fotografischen Porträts, Architekturstudien sowie Klang- und Raumrecherchen. Im Zeitraum vom 12. bis 21. September 2014 verzeichneten die einzelnen Kommunalen Galerien signifikant höhere Besucherzahlen.

Auch die Abschlussveranstaltung, die erste KGB-Kunstnacht, mit einer Ausstellung von Matthias Beckmann sowie Konzerten am letzten Samstag im Studio 1 des Kunstquartiers Bethanien war mit 1200 Kunstinteressierten sehr gut besucht.

Ausgebucht waren zudem die drei Exkursionen durch ausgewählte Kommunale Galerien in unterschiedlichen Bezirken. Über 100 Teilnehmer_innen nahmen an den Bustouren zwischen Spandau, Marzahn, Pankow und Zehlendorf teil.

Mit der KGB-Kunstwoche haben die Kommunalen Galerien in Berlin gezeigt, dass sie wichtiger Motor sowie aktiver Förderer kreativer Prozesse und Experimente sind. Die 29 Kunsträume bespielen insgesamt 3500 qm Ausstellungsfläche und zeigen jährlich bis zu 200 Ausstellungen, an denen ca. 1000 Künstler_innen beteiligt sind.

Die KGB-Kunstwoche fand mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien, statt.

Veranstalter
Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin
c/o Kunstverein Tiergarten e.V.
Turmstraße 75, 10551 Berlin

Pressekontakt
Mirko Nowak
presse@kgberlin.net
0151-15226702