Gemeinschaftshaus Gropiusstadt

08.09.
19:00
 Uhr

KGB-Themenabend
Kultur in nervösen Zeiten – Diskriminierungskritische Kunstarbeit in den Kommunalen Galerien Berlin?

Wir ermutigen insbesondere Personen mit struktureller Diskriminierungserfahrung, zum Beispiel BIPoC, FLINTA-Personen, Personen mit persönlicher beziehungsweise familiärer Migrationsgeschichte, dis/abled Personen und/oder aufgrund des tatsächlichen oder zugeschriebenen sozial- oder bildungspolitischen Status benachteiligte Personen, an unserer Veranstaltung teilzunehmen und sich sofern gewünscht an der Diskussion zu beteiligen.

Im Fokus des Gesprächs zwischen Expert:innen, Vertreter:innen von kommunalen Galerien und Kunst- und Kulturproduzent:innen stehen Fragen von Ein- und Ausschlüssen im „Betriebssystem Kunst“. Welche spezifische Verantwortung leitet sich aus dem öffentlichen Auftrag kommunaler Kulturarbeit ab? Haben kommunale Galerien Möglichkeiten, die andere Institutionen im Kunstfeld nicht haben? Wie kann eine diskriminierungskritische Position und Praxis etabliert werden? Welche strukturellen Schrauben müssen eingeschmolzen und neu geschmiedet werden, und welches Wissen ist hierfür vonnöten?

„Kultur in nervösen Zeiten“ ist eine Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises Kommunale Galerien Berlin. Die Freiheit der Kunst, aber auch ihre Rolle in der Offenlegung gesellschaftlicher Konflikte, bilden die zentralen Aspekte bei der Frage, wie sich Kunst und Kultur gegen Entdemokratisierung und Rassismus behaupten können.

Eine Podiumsdiskussion mit

Stéphane Bauer, Leiter des Fachbereichs Kultur und Geschichte Friedrichshain-Kreuzberg und des Kunstraums Kreuzberg/Bethanien
Suy Lan Hopmann, Kuratorin für Sonderprojekte und Diversity im Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt
Lusin Reinsch, kuratorische Assistenz und Programmkoordinatorin in der Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten
Christopher Weickenmeier, künstlerischer Leiter der Klosterruine Berlin
Kurzfristig erkrankt: Eylem Sengezer, Referentin bei Diversity Arts Culture und Vorstandsmitglied der nGbK

Moderation

Natalie Bayer, Leiterin des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums, Berlin

Diese Veranstaltung wird in Deutsche Gebärdensprache (DGS) simultan übersetzt.

Eine vorherige Anmeldung des Besuchs vor Ort ist nicht von Nöten.

Wir bemühen uns, auf verschiedene Bedarfe einzugehen und freuen uns über entsprechende Hinweise. Bei Fragen können Sie sich gern unter mail@kgberlin.net an uns wenden.

Die Veranstaltung findet vor Ort im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt statt und wird per Live-Stream übertragen.

Hinweise für den Besuch vor Ort

Vor Einlass in den Veranstaltungssaal findet eine Kontrolle Ihres Nachweises über ein aktuelles negatives Antigen-Schnelltest oder PCR-Test-Ergebnis statt. Der Zugang ist auch Besucher:innen gestattet, die vollständig geimpft oder genesen sind und dies durch eine Bescheinigung belegen können, die den Vorgaben der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Berliner Senats entspricht.
Um gegebenenfalls auftretende Infektionsketten zurückverfolgen zu können, sind wir dazu angehalten, Ihre Kontaktdaten und ihren Testnachweis zu erheben. Diese Anwesenheitsdokumentation folgt den Richtlinien der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und wird zwei Wochen nach Ende der Veranstaltung vernichtet.

 

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Gemeinschaftshaus Gropiusstadt

Bat-Yam-Platz 1
12353 Berlin
U7 Lipschitzallee

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