Galerie im Turm

08.07.
12.09.

Liebe und Erschöpfung

Wir sind müde. Trotz Krise und pandemischen Ausnahmezustands mussten wir weiter und weiter arbeiten, während ein bedeutender Teil unseres Lebens stillstand. Unsere Körper sind erschöpft, wir können nicht mehr.

Die Ausstellung untersucht das gegenwärtige Verhältnis von Arbeit, Liebe und Erschöpfung. Anike Joyce Sadiq entwickelt gemeinsam mit der Tänzerin Laurie Young Skulpturen, die stützen und erschöpft sein lassen. Sie sind Abdruck, Aufforderung und zugleich Hommage an müde Körper. Konstanze Schmitt tritt während der Ausstellungszeit in Kontakt mit der Nachbar:innenschaft am Frankfurter Tor. In performativen Forschungen beschäftigt sie sich mit (post‑)pandemischen Verhältnissen im Spannungsfeld von Liebesarbeit und Erschöpfung.

Welche Verflechtungen bestehen zwischen gesellschaftlichen Ungleichheiten und unseren Erschöpfungszuständen? Auf welche Art und Weise beeinflussen sie unsere Beziehungen? Gibt es Formen von Selbst(für)sorge und Beziehungsarbeit, die sich der kapitalistischen Aneignung entziehen oder widersetzen?

Liebe und Erschöpfung ist der dritte Teil der Ausstellungsreihe MY WORKING WILL BE THE WORK. on self/care, labour and solidarity, kuratiert von Linnéa Meiners und Jorinde Splettstößer.

Eröffnung: 7.7.2021, 11 Uhr

Liebe und Erschöpfung
Anike Joyce Sadiq & Laurie Young, interrupted, 2021

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