Rückblick

07.09
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16.09.18
KGB Kunstwoche
2018
KGB Kunstwochen 2018

So schön war die KGB-Kunstwoche 2018!

Bustour Nr 1Bustour Nr 1
Galerie im TurmGalerie im Turm
Kunstraum_KreuzbergKunstraum_Kreuzberg
Alte Feuerwache und ThemenabendAlte Feuerwache und Themenabend
Galerie Alte FeuerwacheGalerie Alte Feuerwache
Galerie 100Galerie 100
Galerie im Kulturhaus Karlshorst; Kommunale Galerien; KGB; Berlin; Wang LanGalerie im Kulturhaus Karlshorst; Kommunale Galerien; KGB; Berlin; Wang Lan
Mies van der Rohe HausMies van der Rohe Haus
rk galerie fuer zeitgenoessische kunstrk galerie fuer zeitgenoessische kunst
Studio im HochhausStudio im Hochhaus
Schloss_BiesdorfSchloss_Biesdorf
Galerie NordGalerie Nord
Galerie WeddingGalerie Wedding
Galerie Weißer ElefantGalerie Weißer Elefant
Bärenzwinger (Mitte)Bärenzwinger (Mitte)
PerformancePerformance
Galerie SaalbauGalerie Saalbau
Galerie PankowGalerie Pankow
Galerie Parterre BerlinGalerie Parterre Berlin
Galerie ETAGE ReinickerdorfGalerie ETAGE Reinickerdorf
Rathaus-Galerie ReinickerdorfRathaus-Galerie Reinickerdorf
Galerie Gotisches HausGalerie Gotisches Haus
Galerie Kulturhaus SpandauGalerie Kulturhaus Spandau
ZAK Zentrum für Aktuelle KunstZAK Zentrum für Aktuelle Kunst
Bustour Nr 1Bustour Nr 1
Galerie im Tempelhof MuseumGalerie im Tempelhof Museum
HAUS am KLEISTPARKHAUS am KLEISTPARK
HAUS am KLEISTPARK ProjektraumHAUS am KLEISTPARK Projektraum
Galerie Alte Schule AdlershofGalerie Alte Schule Adlershof
KGB SoundsKGB Sounds
KGB SoundsKGB Sounds
KGB SoundsKGB Sounds
KGB SoundsKGB Sounds
KGB SoundsKGB Sounds
KGB SoundsKGB Sounds

In der fünften Kunstwoche der Kommunalen Galerien Berlins zeigten 30 Galerien in 34 Ausstellungen und 60 Begleitveranstaltungen Arbeiten von über 200 Künstler*innen.

© Fotograf: Nihad Nino Pušija

KGB-Sounds 2018 im Ballhaus Berlin

Die Nacht der Künstler*innenbands mit MOMA, MAKITA, Les Trucs & EASTER

Sa 15.09.2018 @ Ballhaus Berlin

Mit dem Konzert KGB-Sounds fand die KGB-Kunstwoche 2018 ihren gebührenden Abschluss: Vier herausragende Künstler*innenbands, bestehend aus Musiker*innen, die sowohl in der Welt des Sounds als auch in der Bildenden Kunst zu Hause sind, performten live auf der Bühne des Ballhaus Berlin. Für tanzbare Zwischeneinlagen sorgten die KGB-DJane Bianca Kruk sowie DJ Phuong-Dan.

Kultur in nervösen Zeiten

Wegen des großen Erfolgs der ersten Veranstaltung im September 2017 und wegen der Brisants des Themas hat der Arbeitskreis der kommunalen Galerien Berlin entschieden in diesem Jahr weiter anzuknüpfen: Eine herzliche Einladung zur Auftaktveranstaltung der Reihe „Kultur in nervösen Zeiten“ mit einem Vortrag von Prof. Dr. Zeynep Sayin.
Politik des Todes

Vortrag von Prof. Dr. Zeynep Sayin (Istanbul / Wien / Leipzig)

Montag, 9. April 2018, 20 Uhr, Zitadelle – Gotischer Saal. Eintritt frei!

Der Vortrag der renommierten türkischen Bildwissenschaftlerin Zeynep Sayin geht von der Unterscheidung zwischen der Leiche und ihrem Bild aus: Damit der Leichnam als Bild weiterleben kann (und nicht als Larva zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten umherirrt), muss er begraben werden. Die Leichenmasken, Grabsteine etc. tragen die Sorge um den Verstorbenen und bilden die Doubles des Leichnams. Durch die Bilder (imago, imagines in Rom) der Toten wird nicht nur die Identität und Vergangenheit der Gemeinschaften gebildet, sondern auch deren Zukunft. Die Politik des Todes operiert an der Scheidelinie zwischen der Leiche und ihrem Bild:
Durch das Verweigern der Bestattung (Gebet, Grabstätte, Ritual), durch Schändung der Toten und andere vergleichbare Praktiken wird eine Politik aktiviert, die das Gedächtnis des Verstorbenen als Bild und somit die Möglichkeit einer Identitätsbildung vernichten soll.
Die eine Leiche ist wichtiger als die andere Leiche: Verräter oder Märtyrer. Bildtheorie und politische Theorie verschmelzen ineinander.
Zeynep Sayin hat als Professorin für Bildwissenschaften an verschiedenen Universitäten gelehrt, zuletzt an der Architekturfakultät der Artuklu-Universität in Mardin. Seit ihrer Suspendierung wegen wissenschaftlicher Veranstaltungen zu historischen und zeitgenössischen Bildpolitiken an der Istanbuler Bilgi-Universität nimmt sie Lehraufträge an verschiedenen Universitäten in Europa wahr. Zeynep Sayin referiert darüber hinaus regelmäßig zu aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen und Themen.

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

Kultur in nervösen Zeiten III: Zeichen setzen

Der Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin lädt ein zur dritten Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Kultur in nervösen Zeiten“
Zeichen setzen.

Samstag, 26. Mai 2018, 18 Uhr
Galerie im Körnerpark
Schierker Str. 8, 12051 Berlin

Die Podiumsdiskussion anlässlich der Ausstellung „Entwurzelt“ von Thomas Kilpper fragt danach, wie Kunst zu Rassismus und rechter Gewalt Stellung nehmen kann. Wie widerständig ist Kunst? Warum engangieren sich Künstler*innen politisch? Welche Strategien haben sie und was können diese bewirken?

Es sprechen:
• Ercan Arslan, Künstler, Mitarbeiter an der Skulptur zum Gedenken an Burak Bektaş in Berlin-Neukölln
• Ayşe Güleç, Mitbegründerin der Friends of Halit in Kassel
• Marina Naprushkina, Künstlerin und Aktivistin, Gründerin der Neuen Nachbarschaft // Moabit
• Thomas Kilpper, Künstler
• Dorothee Bienert, Leiterin der Galerie im Körnerpark

Moderation: Ingo Arend, Autor und Kritiker

Ausstellung

Thomas Kilpper

ENTWURZELT

Sozialer Zusammenhalt und Solidarität scheinen heute mehr denn je brüchig geworden zu sein. Weltweit werden die Gesellschaften mit nationalistischen Tendenzen konfrontiert. In der öffentlichen Wahrnehmung von Flucht und Zuwanderung stehen meist die Herausforderungen für die Gesellschaft im Mittelpunkt. Der Künstler Thomas Kilpper setzt dem eine andere Perspektive entgegen: Was bedeutet der Verlust von Heimat für Geflüchtete? Wird der sozialen Entwurzelung, die Flucht bedeutet, durch die Menschen in den Ankunftsorten etwas entgegengesetzt, oder wird sie gar verstärkt? Kann Entwurzelung auch neue Chancen eröffnen?
Den Anfang der Ausstellung markiert Thomas Kilppers neue Serie „Burnout“ mit Kohlezeichnungen brennender Flüchtlingsunterkünfte. Als Herzstück der Ausstellung entsteht ein entwurzelter Baum unter Verwendung von Teilen des alten Ahornbaumes, der bei einem Sturm im Sommer 2017 vor der Galerie im Körnerpark umstürzte. In diese raumgreifende Installation integriert der Künstler neue Holzschnitte, Porträts von Menschen, die rassistischer Gewalt ausgesetzt waren oder sich dagegen wehrten. Neben eindeutig rechtsextremen Anschlägen und Übergriffen lenkt er ein besonderes Augenmerk auf Fälle, in denen Rassismus als Tatmotiv vermutet wird, wie bei den Morden an Burak Bektaş und Luke Holland in Neukölln. Thomas Kilpper versteht seine Installation als Kritik an der Gewalt, aber auch als Impuls für ein offenes und solidarisches Zusammenleben.
Ausstellung vom 28. April bis 4. Juli 2018

Kultur in nervösen Zeiten. Eine Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises der Kommunalen Galerien Berlin zu aktuellen kulturpolitischen Themen.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirkskulturfonds und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa