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Die KGB-Kunstwoche 2020
in Bildern!

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© Fotograf: Nihad Nino Pušija

KGB-Sounds 2019 im Ballhaus Berlin

Ein bisschen Kunst. Ein bisschen Kult. Ein bisschen Trash. Laut und viel in Bewegung: Das mittlerweile legendäre Konzert KGB-Sounds feierte den Abschluss der KGB-Kunstwoche 2019 und präsentierte mit The SchnickSchnack, Kinky Muppet, Schrottplatz der Gefühle und Der Plan vier spannende Künstler*innenbands live auf der Bühne des Ballhaus Berlin. Für tanzbare Zwischeneinlagen sorgte Marlene Stark.

Der Plan

Moritz Reichelt, Frank Fenstermacher und Kurt Dahlke gehören zu den Künstlern, die die deutsche Popkultur von 1980 bis 1992 entscheidend mitgeprägt haben. Zurück auf der Bühne zeigt das Trio, dass ihre Vorliebe für virtuelle Gesamtinszenierungen im 21. Jahrhundert angekommen ist: Avant-dadaistische Schlagermusik wird mit gemalten Dekorationen sowie 3D-Animationen neu inszeniert.

Schrottplatz der Gefühle

Schrottplatz der Gefühle (Josie Haar, Adam Muhabbek, Luki von der Gracht u.a.) erzählen von Perlen und von Losern, fragen nach dem Ausweg, von gestern und für morgen und nach einem Zuhause, dass es nicht mehr gibt. Sie tanzen zwischen Hoffnung und Frustration und stellen Fragen, die sich am Abgrund entlang hangeln und vergeblich auf Antworten warten. Wer kämpft gegen wen und wer hält meine Hand?

Kinky Muppet
Kinky Muppet (Nicholas Hoffman, Hari Ganglberger und Katrin Plavčak) spielen seit 2018 gemeinsam als Band. Mit improvisierten Passagen, starken Rhythmen und zeitweise seltsamen Taktarten interpretiert das Trio Songs, die von Elektrizität, dem Unterschied von Hühnern und Robotern sowie künstlichen Körperteilen, aber auch von Reisen in den Weltraum handeln.
The SchnickSchnack
Bei der 2-Kid-Combo The SchnickSchnack aus Berlin treten Stimmen aus Spielzeugtelefonen gegen klebrig süße Keyboardtöne an. Mit diesem „lo-fi-trash-POP-toy-music-punk“ führen uns nakayamafutaba und Patrick WEH Weiland zurück zu unserem kindlichen Aufmerksamkeitshorizont. DADA küsst Pop.

Kultur in nervösen Zeiten –
Ein Themenabend mit DEN VIELEN

Im Fokus der fünften Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Kultur in nervösen Zeiten” des Arbeitskreises der Kommunalen Galerien stand der Verein DIE VIELEN. Wir zeigen Ihnen einen Mitschnitt dieser Veranstaltung.

Eine Podiumsdiskussion mit

Moritz Frei, *1978 in Frankfurt a.M., lebt seit 1994 mit Unterbrechungen in Berlin. In seiner Arbeit nutzt er diverse künstlerische Medien wie Fotografie, Film, Objekt, Text, Performance und Malerei. Oftmals evoziert Frei einen kritischen Humor oder eine humorvolle Kritik an Zu- und Umständen einer Alltags- und Kunstwelt.

Christiane Mennicke-Schwarz, *1969 in Hamburg, ist seit 2003 Leiterin des Kunsthauses Dresden. Als Kunsthistorikerin und Kuratorin realisierte sie eine Vielzahl von Ausstellungen internationaler Gegenwartskunst. Im Fokus ihrer Arbeit steht das Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit.

Mathies Rau, *1990 in Cottbus, arbeitet als Dramaturg am Piccolo Theater Cottbus. Als Autor kann man ihm außerdem auf verschiedenen Lesebühnen begegnen. Als Koordinator der Brandenburger ERKLÄRUNG DER VIELEN vernetzt er die Kunst- und Kulturinstitutionen des Bundeslandes.

Gerhild Steinbuch, *1983 in Mödling (Österreich), lebt und arbeitet als freie Autorin und Dramaturgin in Berlin und lehrt als Professorin für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie ist Gründungsmitglied von „Nazis & Goldmund“, einer Autor*innenallianz gegen die Europäische Rechte.

Stephan Trüby, *1970 in Stuttgart, ist Professor für Architektur und Kulturtheorie und leitet das Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA) an der Universität Stuttgart. Neben seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten trägt er als Publizist zu politischen Debatten bei.

Moderation

Stéphane Bauer, *1962 in Neuilly-sur-Seine (Frankreich), ist Leiter des Fachbereichs Kultur und Geschichte Friedrichshain-Kreuzberg. Seit 1997 kuratiert er Ausstellungen im heutigen Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, dessen Leitung er 2002 übernommen hat. Neben einem langjährigen Lehrauftrag für kuratorische Praxis am Institut für Kunst im Kontext der UdK Berlin war er bis 2018 Mitglied des Rates für die Künste Berlin.

Raul Walch, *1980 in Frankfurt a. M., realisiert als Künstler Projekte an den unterschiedlichsten Orten der Welt: In Abu Dhabi, Paris, Addis Abeba, New York oder auch auf Berliner Brückenpfeilern. Dabei spannt er einen weiten und komplexen Bogen von der Fotografie über partizipatorische Projekte bis hin zu Interventionen und sozialer Plastik.

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